Martin W. Huff

Martin W. Huff studierte Rechtswissenschaften mit wirtschaftswissenschaftlicher Zusatzausbildung an der Universität Bayreuth (Wirtschaftsjurist [Univ. Bayreuth]), 1982 bis 1985 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht (Professor Dr. Dr. Harro Otto), 1985 absolvierte der das Zweite Juristische Staatsexamen in Bayern.

Seit Anfang 1986 ist Martin W. Huff zugelassener Rechtsanwalt und hat sich 2014 – neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der Rechtsanwaltskammer Köln - der Kanzlei LLR angeschlossen.

Von 1985 bis Ende 1990 war er Redakteur der "Neuen Juristischen Wochenschrift - NJW", danach Chefredakteur der "Europäischen Zeitschrift für Wirtschaftsrecht - EuZW".

Von 1991 bis April 1999 arbeitete er als Mitglied der Wirtschaftsredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zei­tung. Er war zuständig für die Berichterstattung über Rechtsfragen, die Kreditkarten- und Krankenhausbranche. Insbesondere von 1997 berichtete er über den Anwaltsmarkt und wurde dafür 1999 mit dem Pressepreis des Deutschen Anwaltvereins ausgezeichnet.

Von April 1999 bis April 2001 wechselte er als Pressesprecher in das Hessische Ministerium der Justiz (Ministerialrat) in Wiesbaden und war auch verantwortlich für Grundsatzfragen der Aus- und Fortbildung der Richter und Staatsanwälte.

Im Mai 2001 kehrte er zum Verlag C.H.Beck oHG als einer der beiden Prokuristen und Chefredakteur (u.a. der „Neuen Juristischen Wochenschrift“) der Frankfurter Zeitschriftenschriftenredaktion des Beck-Verlages zurück.

Von Juni 2003 bis Ende Februar 2007 war er stellvertretendes Mitglied des Hessischen Staatsgerichtshofes.

Vom 1. Februar 2006 bis 30. September 2008 verantwortete er im Medienkonzern Wolters Kluwer Deutschland GmbH (z.B. Verlage Heymanns, Luchterhand und Werner) die Unternehmenskommunikation (Mitglied der Geschäftsführung) und betreute als Chefredakteur in der Verlagsgruppe Recht 44 Zeitschriften und weitere Projekte.

Seit dem 1. Oktober 2008 ist er Geschäftsführer der Rechtsanwaltskammer Köln (von März 2006 bis September 2008 war er Mitglied des Vorstands der Kammer), u.a. zuständig für Zulassungsfragen, den Haushalt, die Öffentlichkeitsarbeit und die Juristenausbildung.

Martin W. Huff berät und vertritt insbesondere Freiberufler (Rechtsanwälte, Ärzte, Apotheker, Architekten usw.) in berufsrechtlichen Fragen, insbesondere auch in der Auseinandersetzung mit der Deutschen Rentenversicherung Bund und den Berufskammern.

Er berät Unternehmen und Angehörigen der freien Berufe bei den Fragen der Öffentlichkeitsarbeit, des Medienrechts einschließlich des Marketings.

Huff hat zahlreiche juristische und andere Fachbeiträge veröffentlicht und hält regelmäßig Vorträge und moderiert Fachveranstaltungen. Er ist Mitherausgeber der „Zeitschrift für die Anwaltspraxis – ZAP“, veröffentlicht bei www.lto.de und beantwortet Rechtsfragen in den Medien.

Martin W. Huff verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Schulung von Pressesprechern der Justiz, von Anwaltskanzleien und Unternehmen.

Huff ist zudem seit 1982 Pressesprecher und einer der Tagungsleiter des Deutschen Juristentages e.V. und war Pressesprecher des 1. Europäischen Juristentags Nürnberg 2001 und des 4. Europäischen Juristentags Wien 2007.

Er ist Mitglied der Expertenrunde Recht der Stiftung Warentest und nebenamtlicher Prüfer im Landesjustizprüfungsamt in Düsseldorf.

Seit 1989 hat er immer wieder Lehraufträge an Fachhochschulen übernommen, z.B. für Medienrecht an der Fachhochschule Köln und der HWTG in Konstanz, für Berufsrecht an der German Graduate School of Management and Law (ggs) in Heilbronn und zum Thema Legal Tech an der Rheinischen Fachhochschule in Köln.

Wenn Martin W. Huff nicht arbeitet oder schreibt, engagiert er sich in der Ehrengarde der Stadt Köln e.V. und ist gerne an seinem zweiten Wohnort am Bodensee. Zudem schwimmt er und fährt gerne Motorroller.

Publikationen

BGH schafft Klarheit für Unternehmensjuristen - Syn­di­kus­zu­las­sung auch in Eltern­zeit, Krank­heit und Urlaub

Grundzüge der Justizberichterstattung und der Öffentlichkeitsarbeit der Justiz

Berufsrecht der Anwaltschaft - Textsammlung

Kommentierung der Werbevorschriften für Rechtsanwälte

Die Auskünfte von Rechtsanwaltskammern gegenüber den Medien

Wie kommunikationsfähig müssen Justizbehörden sein ? Anforderungen an Fähigkeiten, Fertigkeiten und Ausbildung

Neue Sprossen in der Qualifikationsleiter ? Die Hürden sind hoch – Zertifizierungen durch Rechtsanwaltskammern und Private – zugleich Besprechung von BGH

Staatsanwaltschaften in der Zwickmühle: Zwischen Informationsarbeit und Vorverurteilung

Außendarstellung und Medienkontakte

Das falsche Bild des BGH vom Syndikusanwalt

Streit um die Rentenbefreiung von Rechtsanwälten als Compliance-Mitarbeiter in Unternehmen

Informationspflichten und Informationsverhalten der Justiz

Die Öffentlichkeitsarbeit im Zusammenhang mit Gerichtsverfahren - Litigation-PR als Modewort

Die Zertifizierung von Testamentsvollstreckern im Spannungsfeld von RDG, Berufsfreiheit, Standesrecht und Wettbewerbsrecht

Veröffentlichung von Gerichtsentscheidungen

Auskünfte der Justiz gegenüber den Medien in Jugendgerichtsverfahren

Wie Rechtsprechung der Öffentlichkeit vermittelt wird – Fragen der Veröffentlichung von Gerichtsentscheidungen

Keine Angst vor dem Umgang mit Rechtsjournalisten

Aktuelle Fragen der Öffentlichkeitsarbeit der Justiz

§ 38 Spektrum der Verteidigerstile und Verteidigerpersönlichkeiten

Die Öffentlichkeitsarbeit des Insolvenzverwalters – eine Erwiderung

Die schriftlichen Medieninformationen von Rechtsanwälten – Rechtliche Fragen und praktische Erfahrungen

Sorgfaltspflichten von Journalisten bei der Justizberichterstattung

Abschied zum Ende eines Gerichts - Gewidmet dem letzten Präsidenten des aufgelösten Bayerischen Oberst Landesgerichts Peter Gummer, Frankfurt a. M., 2005

Notwendige Öffentlichkeitsarbeit der Justiz

Die zielgruppenorientierte Werbung von Rechtsanwälten - ein zulässiges Werbeinstrument

Die Medienstelle eines Oberlandesgerichts - Notwendige Öffentlichkeitsarbeit der Justiz

2. Hannoveraner ZPO-Symposion - 20. September 2003, Frankfurt a. M., 2003

100 Jahre Markenverband - Marken im Wettbewerb (herausgegeben zusammen mit Johann C. Lindenberg, Frankfurt a. M., 2003)

Rechtsberatung in den Medien - Im Spannungsfeld zwischen unerlaubter Beratung und Pressefreiheit

Information ist auch eine Aufgabe des BVerfG - Anmerkungen zur Öffentlichkeitsarbeit

Saalöffentlichkeit auch in Zukunft ausreichend - Keine Änderung des § 169 S. 2 GVG

Die Pressemitteilung des BFH - Eine kritische Analyse aus Sicht des Juristenjournalisten

Werbung und Marketing des Rechtsanwalts - Zulässigkeit, Sinn und Zweck

Die Veröffentlichungspflicht der Gerichte

Der Anwalt heute - Auslaufmodell morgen?

Justiz und Öffentlichkeit

Beiträge

Warum verhandeln Gerichte in der Corona-Krise nicht öfter per Videokonferenz?

„Anwälte müssen auch von kleineren Verfahren leben können”

Interview mit Martin W. Huff / Insights – Der Podcast aus dem Rechtsmarkt #1

Justiz in der Krise - Macht die Gerichte dicht!

Corona und Berufsrecht: Woran Rechts­an­wälte denken müssen!

Kontakt

T +49 221 55400-140
F +49 221 55400-192
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Mevissenstraße 15
D-50668 Köln

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